Die Immobilienkauffrau Monika Merk wird im Bundestagswahlkreis 79, der Spandau und Charlottenburg Nord umfasst, als Direktkandidatin für die Partei DIE LINKE zur Bundestagswahl am 27. September antreten. Die 46 Jährige erste Sprecherin des Bezirksverbandes Spandau der Linken wurde auf einer Wahlversammlung der Partei am 29. Juni mit 75,4 Prozent der Stimmen aufgestellt. Mit ihrer Kandidatur will Monika Merk deutlich machen, dass Spandau Abgeordnete braucht, die auch nach der Wahl für das stehen, was sie im Wahlkampf versprochen haben.
„Alle im Bundestag vertretenen Parteien suchen die neoliberale Mitte, wir nicht“, sagte sie in ihrer Antrittsrede. Damit wolle sie deutlich machen, dass die LINKE sich im kommenden Wahlkampf eine klare Alternative zu en etablierten Parteien sein wird. Als Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit skizzierte Monika Merk das Abschaffen von Hartz IV; die Einführung eines Mindestlohnes, der armutsfeste Löhne garantiert; eine Friedenspolitik die den Abzug von Bundeswehrtruppen aus Afghanistan beinhaltet und vor allem den Erhalt der in Spandau bedrohten Arbeitsplätze, wie sie bei Karstadt und Siemens zu befürchten seien.
„Wir wollen einen Schutzschirm für mehr Gerechtigkeit schaffen. Deshalb wird die LINKE Flagge zeigen, auf wessen Seite sie steht“, unterstrich die Kandidatin. „Spandau braucht jetzt dringend eine für die Interessen der Menschen engagierte Bundestagsabgeordnete.“