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10. Juli 2017 Spandau

PM: Deutsche Wohnen AG riskiert Sicherheit und Gesundheit ihrer Mieterinnen und Mieter

Die Deutsche Wohnen AG riskiert weiterhin die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mieterinnen und Mieter im Wohnhaus Jungfernheidweg 49/51, 13629 Berlin-Siemensstadt.

Das Wohnhaus ist immer wieder von Bränden heimgesucht worden. So gab es am 09. November 2016 einen großen Kellerbrand mit zwei Verletzten, nach dem viele Mieterinnen und Mieter tagelang keinen Strom und wochenlang kein Fernsehen, Internet und Telefon hatten. Bei vielen funktioniert die Klingel immer noch nicht.

Am 01. Juni 2017 brannte der Müllplatz komplett aus und am 21. Juni 2017 gab es eine Brandlegung in dem Haus. Zuletzt brannte der nahegelegene Jugendclub Chip 77 nieder. Möglicherweise ist ein Brandstifter in der Gegend unterwegs.

Die Deutsche Wohnen hat sich bis dato trotz der diversen Brände nicht um geeignete Brandschutzmaßnahmen im Wohnhaus Jungfernheideweg 49/51 gekümmert. Es gibt weder Feuer- oder Rauchmelder, noch weitere Schutzmaßnahmen. In den Wänden des Gebäudes ist offenbar Styropor verbaut, welches eine Brandkatastrophe wie beim Londoner Grenfell Tower möglich machen könnte.

Aufforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner nach Installation von Brandschutzmaßnahmen ist die Deutsche Wohnen AG bisher nicht nachgekommen. Jetzt haben 62 Mieterinnen und Mieter eine Unterschriftenliste unterschrieben, die die Deutsche Wohnen AG auffordert, endlich aktiv zu werden.

DIE LINKE. Spandau ist von den Mieterinnen und Mietern in dem Haus über die gefährlichen Zustände informiert worden und zutiefst lbesorgt. Die Deutsche Wohnen AG muss ihrer Pflicht nachkommen, die Mieterinnen und Mieter vor Bränden zu schützen. Dazu müssen unverzüglich geeignete Brandschutzmaßnahmen ergriffen werden. Auch wenn eine Rauchmeldereinbaupflicht in Altbauten erst ab 01.01.2020 besteht, muss die Deutsche Wohnen AG hier vorher tätig werden, weil das Gebäude akut brandgefährdet ist. Danach ist auch die Wandverkleidung auf brandbeschleunigende oder –verstärkende Materialien zu untersuchen und gegebenenfalls auszutauschen.

In der Sache wird die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau das Bezirksamt am 19.07.2017 per Großer Anfrage befragen und auf die Missstände aufmerksam machen.

Kontakt für Nachfragen: Manuel Lambers, Bewohner, manuel.lambers@die-linke-spandau.de