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Danke, Spandau!

Danke, Spandau! Hinter uns liegt ein sehr engagierter Wahlkampf und ein dennoch erstmal ernüchterndes Ergebnis für die Partei DIE LINKE. Hier in Spandau jedoch sieht das Ergebnis deutlich besser aus: Wir haben bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung absolut an Stimmen gewonnen und sind stabil geblieben. Wir werden wieder mit drei Verordneten als Fraktion ins Rathaus einziehen. Der Vorstand der LINKEN. Spandau gratuliert Sabine Knepel, Hans-Ulrich Riedel und Lars Leschewitz zur Wahl.

Unsere Direktkandidatinnen und –kandidaten zum Abgeordnetenhaus haben zufriedenstellende Ergebnisse eingefahren. Besonders Franzi, Nadine und Uli haben in ihren jeweiligen Wahlkreisen gut abgeschnitten und Stimmen dazugewonnen. Leider hat der negative Bundestrend unsere Ergebnisse für Abgeordnetenhaus und BVV gehemmt, sodass keine nennenswerten Zugewinne möglich waren. Trotz des desaströsen Ergebnisses bei der Bundestagwahl konnten wir einige gute Ergebnisse bei den Erstimmen verzeichnen. Der vierjährigen Arbeit von Evrim und ihrem Büro im Bezirk ist es zu verdanken, dass die Verluste bei den Erststimmen deutlich geringer sind und sie mehr Erst- als Zweitstimmen gewinnen konnte.

Der Vorstand dankt allen Kandidierenden und dem Wahlaktiv, sowie allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern, die für DIE LINKE. Spandau auf die Straße gegangen sind. Erstmals haben wir über 100 Infostände im Wahlkampf gemacht, über 2000 Plakate gehängt, zehntausende von Infoflyern, Broschüren, Wahlprogrammen usw. verteilt, sowie einen Social-Media-Wahlkampf geführt.

Sehr erfreulich für uns ist der Erfolg des Volksentscheids „DW&Co. enteignen“, der auch in Spandau eine Mehrheit erhalten hat. Einige Mitglieder unserer Partei haben sich sehr engagiert in der Kampagne eingebracht. Der Vorstand DIE LINKE. Spandau fordert den kommenden Senat auf, den Volksentscheid umzusetzen!

Wir danken allen Spandauerinnen und Spandauern, die uns ihre Stimme und ihr Vertrauen gegeben haben! Wir sind nachdenklich, aber nicht entmutigt – wir laden alle, die für soziale Gerechtigkeit, für Frieden und echten Klimaschutz und gegen Rassismus sind, ein, mit uns gemeinsam aktiv zu werden! Seit den Wahlen haben sich bereits hunderte Menschen bundesweit entschlossen, Mitglied der Partei DIE LINKE zu werden - sei auch Du dabei, den Kampf für eine gerechtere Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Hier kannst Du Mitglied in der Partei DIE LINKE werden. Wir freuen uns auf Dich und Deine Ideen!

Kurznachrichten der Spandauer Linken

Bild: J.K.

Wladimir-Gall-Weg an der Zitadelle

Bild: LL
hartmut ihlefeldt
v.r.n.l: Nikita Dobrowolski, Anastasia Dobrowolskaja, Helin Evrim Sommer, Wladimir W. Kotenjow, Wolfgang Kohlhaase; Bild: Hartmut Ihlefeldt
hartmut ihlefeldt
Bild: Hartmut Ihlefeldt

Seit dem 20.01.2019 gibt es an der Zitadelle den Wladimir-Gall-Weg. In einem Festakt zum 100. Geburtstag des Offiziers der Roten Armee hat das Bezirksamt Spandau den Weg um die Zitadelle herum offiziell benannt.

Neben dem Stadtrat für Kultur Gerhard Hanke sprachen der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und die Antifaschistin Anne Düren. Sie machten deutlich, welchen Stellenwert die Person Wladimir Gall für den Bezirk Spandau hatte. Gall war nicht nur maßgeblich an der kampflosen Übergabe der Zitadelle im Mai 1945 beteiligt, sondern in Folge seiner humanistischen Einstellung auch ein Streiter für die deutsch-russische Völkerverständigung.

Ein besonderes Grußwort richtete die Enkelin von Wladimir Gall, Anastasia Dobrowolskaja, an die Anwesenden. Sichtlich bewegt bedankte sie sich bei allen, die sich für die Ehrung ihres Großvaters eingesetzt haben und einsetzen.

Bekannte von Wladimir Gall wie etwa der Schauspieler Peter Sodann und die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (DIE LINKE) konnten ebenfalls kleine Anekdoten zum besten geben. Im Publikum der Veranstaltung saßen u.a. die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer (DIE LINKE) und der Fraktionsvorsitzende der Linken in der BVV Spandau, Lars Leschewitz.

Im Anschluss wurden feierlich zwei Wegschilder enthüllt. Eines davon konnte der Urenkel von Wladimir Gall, Nikita, der Öffentlichkeit vorführen - auch wenn das Tuch beim Herunterziehen zerriss. Dass dies aber kein schlechtes Omen sein soll, machte Stadtrat Hanke klar. Er versprach, im Kulturausschuss die Debatte suchen zu wollen, dass auch eine größere Informationstafel zu Wladimir Gall noch installiert wird.

Am Tag zuvor, den 19.01.2019, war an Galls Anteil bei der Befreiung der Zitadelle mit einer Filmvorführung von "Ich war neunzehn" und einem Gespräch zwischen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase und dem ehemaligen Botschafter Wladimir W. Kotenjow erinnert worden. Eingeladen hatten die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer, die LInksfraktion in der BVV Spandau und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Insgesamt waren mehr als 150 Personen aus ganz Berlin, sogar teils aus Halle, erschienen. Viele mussten umdrehen, da der Kinosaal im Kulturhaus Spandau nur 75 Plätze fasste.

Der große Andrang war nicht vorhersehbar, zeigt aber, welche große Bedeutung Wladimir Gall für viele Menschen hatte und weiterhin hat. 

Weitere Informationen, Fotos, Videos und Zeitungsartikel werden im Laufe der Zeit eingestellt und dieser Beitrag ergänzt werden.

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Wegen Urlaub bleibt die Geschäftsstelle der LINKEN. Spandau vom 11. bis 22. Oktober geschlossen.

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Wladimir-Gall-Weg an der Zitadelle

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v.r.n.l: Nikita Dobrowolski, Anastasia Dobrowolskaja, Helin Evrim Sommer, Wladimir W. Kotenjow, Wolfgang Kohlhaase; Bild: Hartmut Ihlefeldt
hartmut ihlefeldt
Bild: Hartmut Ihlefeldt

Seit dem 20.01.2019 gibt es an der Zitadelle den Wladimir-Gall-Weg. In einem Festakt zum 100. Geburtstag des Offiziers der Roten Armee hat das Bezirksamt Spandau den Weg um die Zitadelle herum offiziell benannt.

Neben dem Stadtrat für Kultur Gerhard Hanke sprachen der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und die Antifaschistin Anne Düren. Sie machten deutlich, welchen Stellenwert die Person Wladimir Gall für den Bezirk Spandau hatte. Gall war nicht nur maßgeblich an der kampflosen Übergabe der Zitadelle im Mai 1945 beteiligt, sondern in Folge seiner humanistischen Einstellung auch ein Streiter für die deutsch-russische Völkerverständigung.

Ein besonderes Grußwort richtete die Enkelin von Wladimir Gall, Anastasia Dobrowolskaja, an die Anwesenden. Sichtlich bewegt bedankte sie sich bei allen, die sich für die Ehrung ihres Großvaters eingesetzt haben und einsetzen.

Bekannte von Wladimir Gall wie etwa der Schauspieler Peter Sodann und die Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch (DIE LINKE) konnten ebenfalls kleine Anekdoten zum besten geben. Im Publikum der Veranstaltung saßen u.a. die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer (DIE LINKE) und der Fraktionsvorsitzende der Linken in der BVV Spandau, Lars Leschewitz.

Im Anschluss wurden feierlich zwei Wegschilder enthüllt. Eines davon konnte der Urenkel von Wladimir Gall, Nikita, der Öffentlichkeit vorführen - auch wenn das Tuch beim Herunterziehen zerriss. Dass dies aber kein schlechtes Omen sein soll, machte Stadtrat Hanke klar. Er versprach, im Kulturausschuss die Debatte suchen zu wollen, dass auch eine größere Informationstafel zu Wladimir Gall noch installiert wird.

Am Tag zuvor, den 19.01.2019, war an Galls Anteil bei der Befreiung der Zitadelle mit einer Filmvorführung von "Ich war neunzehn" und einem Gespräch zwischen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase und dem ehemaligen Botschafter Wladimir W. Kotenjow erinnert worden. Eingeladen hatten die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer, die LInksfraktion in der BVV Spandau und die Rosa-Luxemburg-Stiftung. Insgesamt waren mehr als 150 Personen aus ganz Berlin, sogar teils aus Halle, erschienen. Viele mussten umdrehen, da der Kinosaal im Kulturhaus Spandau nur 75 Plätze fasste.

Der große Andrang war nicht vorhersehbar, zeigt aber, welche große Bedeutung Wladimir Gall für viele Menschen hatte und weiterhin hat. 

Weitere Informationen, Fotos, Videos und Zeitungsartikel werden im Laufe der Zeit eingestellt und dieser Beitrag ergänzt werden.

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Im Rathaus

Seit Oktober 2016 ist die Linksfraktion Spandau mit drei Verordneten und zwei Bürgerdeputierten im Spandauer Rathaus vertreten. Das Büro der Fraktion finden Sie in Raum 1214a.

www.linksfraktion-spandau.de