Lesung und Diskussion: Wohnopoly - Wer treibt die Mieten durch die Decke?

Die Mietenkrise in Berlin erreicht alarmierende Ausmaße. Seit Jahren steigen die Mieten unaufhörlich, machen viele Berlinerinnen und Berliner ärmer
und einige wenige Superreiche noch vermögender.
Alleinerziehende, Rentnerinnen und Rentner, Beschäftigte und Familien mit Kindern sind auf der Suche nach Wohnraum, der zu ihrem Geldbeutel passt - eine Suche, die aufgrund des Wegfalls von Sozialwohnungen und geringen Löhnen zunehmend aussichtslos erscheint.
Die hohen Mietzahlungen zwingen Menschen mit geringen Einkommen dazu, einen Großteil ihres Geldes für die Miete aufzuwenden, und oft bleiben sie dennoch kaum über Wasser. Viele stehen vor der Realität, dass sie aus ihren Kiezen, dort wo sie aufgewachsen sind, verdrängt werden. Das Recht auf
bezahlbaren Wohnraum wird zunehmend zu einem unerschwinglichen Luxus.
Es ist frustrierend zu beobachten, wie Immobilienkonzerne Rekordgewinne verzeichnen, während die Wohnungsnot immer weiter zunimmt.
Warum bleibt die Politik inaktiv angesichts dieses Mietenwahnsinns?
Wie kann gegen die rücksichtslose Spekulation mit Wohnraum vorgegangen werden, die diese Krise weiter verschärft?
Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin (Die Linke im Bundestag), hat in ihrem Buch „Wohnopoly“ Antworten auf diese drängenden Fragen zusammengetragen. In einer Lesung präsentiert sie eine schonungslose Abrechnung mit der deutschen Immobilienpolitik und skizziert Ideen für eine soziale Wohnungspolitik, die dringend benötigt wird, um dieser Krise entgegenzuwirken.

Montag, 11. März 2024
ab 19.00 Uhr
Gemeinwesenverein Heerstraße Nord,
Obstallee 22,
13593 Berlin

Mit Caren Lay (MdB, Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik),
Marc Mattern (Sprecher Die Linke BV Spandau)
Marcel Eupen (Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e.V. AMV Spandau)

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Kurznachrichten der Spandauer Linken

DIE LINKE. Spandau unterstützt die Berliner Krankenhausbewegung

Spandau

Unter dem Motto „Spandau für mehr Personal und faire Löhne im Krankenhaus. Ein Kiez für sein Krankenhaus“ übergab die Berliner Krankenhausbewegung am Montag, den 14.06.2021 um 16 Uhr, vor dem Rathaus Spandau ihre Forderungen an Spandauer Vertreter:innen im Abgeordnetenhaus.

DIE LINKE. Spandau unterstützt die Forderungen der Krankenhausbewegung und bringt sich als einzige Spandauer Partei seit Beginn in die Kampagne ein. An der Kundgebung nahmen u.a. die Bundestagsabgeordnete Helin Evrim Sommer, die Abgeordnete Franziska Leschewitz und die Kandidierenden zum Abgeordnetenhaus teil (mit eigenem Transparent!).

Franziska Leschewitz, LINKE Abgeordnete aus Spandau und Mitglied im Gesundheitsausschuss, erklärt hierzu: „Die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und der Pflege haben sich in der Coronapandemie weiter verschärft, das Personal arbeitet an der Belastungsgrenze. Das betrifft Spandau mit dem Vivantes-Klinikum in der Neuen Bergstraße ganz direkt. Eine gute Patient:innenversorgung gibt es nur mit motivierten Beschäftigten. Statt Applaus brauchen die Beschäftigten von Charité und Vivantes mehr Personal, gute Arbeitsbedingungen und einen fairen Tarifvertrag nach TVöD.“