Solidarität mit den Beschäftigten bei der Tarifauseinandersetzung im Einzelhandel
Arbeitskreis Gewerkschaft
Der Arbeitskreis Gewerkschaft des Bezirksverbandes Spandau der Partei "DIE LINKE" schliesst sich der Solidaritätserklärung des Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und der Sprecherin der Bundestagsfraktion Sabine Zimmermann an. Wir werden die Aktivitäten der Kolleginnen und Kollegen im Einzelhandel in Spandau im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen.
Der Text der Solidaritätserklärung im Original:
Zitate:
„Die Kündigung aller Tarifverträge, insbesondere der Manteltarife, Zuschläge für Spät- und Feiertagsarbeit zu kürzen, neue Niedriglohngruppen einzuführen und die Arbeitszeit noch stärker als bisher zu flexibilisieren - all das hat nichts mit einer Modernisierung der Tarifverträge zu tun, sondern wäre ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Die Verdienste im Handel müssen fair sein und ausreichen, um auch künftig eine selbständige Existenz aufbauen und eine Familie ernähren zu können.“
Und weiter heißt es:
„Mit dem Antrag „Lohndumping im Einzelhandel stoppen" unserer Bundestagsfraktion haben wir das Thema jüngst in den Bundestag gebracht. Ein Mindestlohn muss eingeführt, gesetzgeberische Maßnahmen wie eine erleichterte Allgemeinverbindlichkeitserklärung zur Stärkung der Tarifverträge und gegen prekäre Jobs müssen ergriffen werden. Denn wir wissen: die Politik hat durch die Förderung von unsicheren Jobs die Arbeitgeber zum Lohndumping ermuntert. Wir wissen aber auch: ohne den Druck aus den Betrieben und aus der Gesellschaft, wird es nicht zu dem
notwendigen Politikwechsel kommen.“
